Die eleganten Flieger am Himmel

Greifvögel faszinieren die Menschen seit jeher und trotzdem kann ihr Ansehen nicht zwiespältiger sein. Zum einen ein Symbol der Macht und Weisheit, zum anderen galten die Greifvögel, früher auch Raubvogel genannt, lange Zeit als unheilbringende Wesen.

Gerne sind Greifvögel und im speziellen der Mäusebussard aber auch zu Fuß unterwegs. Sehr oft habe ich ihn schon hüpfend über Wiesen und Felder erwischt.


Beeindruckend ist das ausgezeichnete Sehvermögen dieser Vögel, sie können Beutetiere aus großer Entfernung erspähen. Greifvögel haben ein hoch entwickeltes Sehvermögen. Mit ihren sprichwörtlichen „Adleraugen“ können sie kleine Beutetiere wie Mäuse aus mehr als drei Kilometern Höhe erkennen. Das Auflösungsvermögen ihrer Netzhaut ist etwa drei bis vier Mal größer, als beim Menschen. Ihre ausgefeilten Jagdtechniken sind beeindruckend. Diese Fähigkeiten ermöglichen es ihnen, verschiedenste Beutetiere, von der Libelle bis zu Kleinsäugern, zu erlegen. Manche Arten wie Adler, Bussarde oder Milane suchen ihre Beute als Gleitflieger, im stundenlangem Suchflug. Der Wanderfalke wiederum schlägt seine Beute, als schnellster Vogel der Welt, im Sturzflug. Wieder andere Arten betreiben Ansitzjagd oder spähen, wie der Turmfalke oder Sperber, im Rüttelflug nach ihrer Beute. Durch diese Anpassung haben Greifvögeln eine Vielzahl an ökologischen Nischen besetzt.

