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Macrofotografie

Nahaufnahmen

Die Welt des „Kleinen“ zeigen

Makrofotografie ermöglicht es, die kleinen Details unserer wundervollen Welt, in beeindruckender Weise zu zeigen. Ob es Blumen, Insekten oder winzige Strukturen sind – Nahaufnahmen eröffnen eine neue Dimension in der Fotografie. 

Die Makrofotografie ist eine fesselnde Kunst, die Geduld und Hingabe erfordert. Die Makrofotografie bezeichnet Bilder, bei denen das Motiv maßstabsgetreu oder gar größer dargestellt wird.

  Nahaufnahme, die Fokussierung auf ein Detail, erzielt wird ein dramatischer Effekt.

In der Makrofotografie werden kleine unscheinbare Dinge groß dargestellt, es beginnt das Spiel mit der Schärfentiefe. Scharf und unscharfe Bereiche fließen ineinander und verschmelzen zu einen wunderbaren Aufnahme.

 Was soll aufgenommen aufgenommen werden, was ist die Aussage in dem Bild sein, wo soll die Schärfe liegen, Fragen die ich mir bei der Aufnahme mache. 

In der Makrofotografie liegt die Fehlerquote recht hoch, kleine Veränderungen führen schnell zu Unschärfen im Schärfebereich und zerstören die Bildaussage. Gerne ist es der Wind, bei Nahaufnahmen ist er nicht mein Freund, ein kleiner Windzug und schon passt nichts mehr. Durch die geringe Schärfentiefe, können kleine Anpassungen alles durcheinander bringen oder den großen Wurf bringen – eine gute Vorbereitung ist noch wichtiger als sonst. Von großer Bedeutung ist eine vorab Visualisierung. 

Beeindruckende Ergebnisse können erreicht werden, sie entstehen durch Beharrlichkeit und Ausdauer.

Das Busch-Windröschen zählt zu den Frühjahrsboten. Sie ist ein vertrauter Anblick, bei Spaziergängen im Frühjahrswald. Denn wenn die (Anemone nemorosa) anfängt zu blühen, entfaltet es im Frühjahr wahre Blütenteppiche in den Laubwäldern. Ab März leuchten die weißen Sternenblüten verheißungsvoll aus dem Laub hervor und rufen dem Betrachter förmlich entgegen, der Frühling kommt in großen Schritten.

Es scheint, als würde sich die Stubenfliege nach getaner Arbeit, die „Hände“ putzen.

Marienkäfer gelten als Glücksboten – nicht nur auf Glückwunschkarten, sondern auch im Garten. Denn, wer Marienkäfer auf Rosen- und Staudenblätter sitzen hat, kann davon ausgehen, dass sie Unmengen von Blattläusen verspeisen.

Im Allgemeinen fokussiere ich bei Macroaufnahmen manuell, jedoch beide Arten der Fokussierung, sind be Nahaufnahmen gleichberechtigt.

Es ist für mich immer eine Freude, diese besonderen Insekten zu beobachten. Diese Flugaufnahme von der blaugrünen Mosaikjungfer ist manuell fokussiert worden.

Bei diesen Aufnahmen, wurde der automatische Fokus der Kamera genutzt

Nahaufnahmen beeindrucken, kommen einem vor, wie das Spezialgebiet erfahrener Fotografen. Tatsache ist aber, hier kann mit „kleinem“ Budget, viel erreicht werden. Eine teure Kamera, eine teuere Ausrüstung ist nicht erforderlich. Ich habe mit einem Standard-Objektiv (24-105mm) oder auch mit meinem Teleobjektiv, im Nahbereich einiges ausprobiert, bevor ich mir ein spezielles Makroobjektiv gekauft habe. Meine Aufnahmen sind zum größten Teil, mit einem 100mm f/2,8 an einer Vollformatkamera gemacht worden. Blumen oder Planzen, die Insekten, vieles Boden nah, es ergeben sich schnell Verrenkungen für eine Aufnahmen. Sehr angenehm ist heute die Möglichkeit des drehbaren Bildschirm, die Kamera liegt am Boden und selbst kann man knien, deutlich angenehmer, als ausgestreckt am Boden zu liegen.